Ein Pferd, das genüsslich die Oberlippe spitzt und sich sichtlich wohlfühlt – welcher Reiter freut sich darüber nicht?

Wenn du deinem Pferd solches Entzücken entlocken willst, hast du die Wahl zwischen zahlreichen Massageprodukten wie Igelbällen, Rollern oder vibrierenden Decken doch unsere M&M PET RELAX erleichtert uns die Arbeit erheblich.

Und wer sein Pferd massiert, tut ihm gleich in mehrfacher Hinsicht etwas Gutes: Massieren entspannt, lockert die Muskeln und fördert die Durchblutung.

Bevor du die Massage Pistole anwendest, solltest du dir Gedanken machen welchen Kopf du anwenden möchtest bzw. mit welchem Körperbereich du starten möchtest.

Hier eine kleine Übersicht welcher Aufsatz für welchen Bereich geeignet ist:

Massage, Pferde, Hunde, Katzen, Massagepistole, Massagegun, Physiotherapie, Verspannungen

Massage nach der Trainingseinheit

Um die passende Intensität zu finden, solltest du dein Pferd stets beobachten. Hebt es Kopf und Hals, schlägt es mit dem Schweif oder weicht es dem Druck aus, massierst du zu stark und die Muskulatur verhärtet sich. 

Hängende Ohren, ein fallengelassener Hals oder eine genüsslich gespitzte Oberlippe zeigen hingegen, dass dein Pferd die Massage genießt. Wirkt und läuft es anschließend entspannter als sonst, hast du alles richtig gemacht und deinem Pferd einen großen Gefallen getan!

Die Behandlung von akuten Hals- und Rückenbeschwerden

Bei akuten Hals- und Rückenbeschwerden beim Pferd ist ein frühzeitiger Behandlungsbeginn immer von Vorteil.

Dabei richten sich die Therapiemaßnahmen nach dem Schweregrad der vorliegenden Beschwerden.

Eine ausreichende Ruhephase bei muskulären Schmerzen und Verhärtungen ist äußerst wichtig, dabei kannst du als Ergänzung auch physikalische Therapiemaßnahmen anwenden um die die Regeneration beschleunigen.

Zu diesen Maßnahmen zählen insbesondere Massagen und Wasser- oder Wärmebehandlungen.

Erstere lassen sich durch die Massagepistole wesentlich effizienter gestalten, da du mit der Pistole gezielt Druck auf ausgewählte Muskelgruppen und Körperregionen ausüben kannst und ist somit vergleichbar mit einer Tiefengewebs- und perkussiven Massage und/ oder einer Triggerpunkttherapie.

Wichtig bei der Anwendung!

Unbesorgt massieren kannst du als Laie den Pferdehals (die Unterhalsmuskulatur ist sehr oft verspannt), Schulter und die Hinterhand mit ihren großen Muskelgruppen.

Gerade Dressurpferde müssen hier viel Last aufnehmen und profitieren von kräftigen, gesunden Muskeln.

Vorsicht ist am Rücken geboten: du solltest unbedingt mehrere Fingerbreit Abstand von der Wirbelsäule und ihren Dornfortsätzen halten, ansonsten könntest du deinem Pferd Schmerzen bereiten.

Während beim Menschen stets in Richtung des Herzens massiert wird, gehst du bei deinem Pferd in Fellrichtung, denn auch die Muskelfasern verlaufen längs.

Pferde brauchen übrigens keinen stärkeren Massagedruck als Menschen. 

Probiere vorher ruhig einmal aus welche Stärke für dich angenehm ist -  womöglich liegst du dann auch bei deinem Pferd richtig! :)

Achtung!

Wenn du merkst das dein Pferd trotz des beachten aller Ratschläge schnappt, oder vor Schmerz zuckt liegt vielleicht eine ernstere Ursache vor und du solltest einen Profi hinzuziehen!

Viel Spaß beim verwöhnen deines Pferdes - dein Liebling wird es dir danken! :)

 

 

verfasst von Mareen Uebbing